Regionalversammlung Mittlerer Oberrhein

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Der Planungsausschuss der Regionalversammlung beriet am 21. Februar 2018 über den Flächenverbrauch in der Region. Dazu ein Bericht aus dem Badischen Tagblatt:

 

 

 

PFC-Flächen: Photovoltaik macht Sinn!

Bereits kurz nach Bekanntwerden der PFC-Belastung großer landwirtschaftlicher Flächen in der Umgebung von Rastatt habe ich vorgeschlagen, dort auch das Aufstellen von Photovoltaikanlagen in Betracht zu ziehen. Damit möchte ich den betroffenen Landwirten eine zusätzliche Variante der Landnutzung ermöglichen – ohne das Risiko, PFC in den Nahrungskreislauf für Mensch und Tier einzuschleusen.

Ich meine: extensiv genutzte Flächen, auf denen Photovoltaik-Module stehen, können einen wertvollen Beitrag für den Natur-und Umweltschutz leisten – über die reine Produktion von sauberem Strom hinaus. Offen war bislang die rechtliche Frage, ob dennoch zusätzliche Flächen notwendig wären, um die Bebauung auszugleichen. Dazu hat mir das Umweltministrium nun ganz klar mitgeteilt: nein! Die Beurteilung bleibt zwar immer abhängig vom Einzelfall. Die Umwandlung z.B. eines Maisackers in einen Magerrasen mit PV-Modulen habe aber „spürbar positive Effekte„: Regeneration des Bodens, Wegfall des Nährstoff- und Pflanzenschutzmittel-Eintrags und Schutz vor Erosion. Erforderliche Ausgleichsmaßnahmen sollten und können deshalb weitgehend innerhalb des Bebauungsplans erfolgen.

Das vollständige Schreiben finden Sie hier: Photovoltaikanlagen auf PFC-belasteten Ackerflächen

Fazit: Die Aufnahme von PFC-Flächen in den Teilregionalplan Photovoltaik des Regionalverbands Mittlerer Oberrhein wurde im Sommer 2017 von einer breiten Mehrheit aus CDU, SPD und FW verhindert – allen voran der Rastatter Landrat Jürgen Bäuerle. Die GegnerInnen sollten ihren Widerstand gegen PV-Anlagen auf PFC-Flächen endlich aufgeben: sie schaden damit nur den betroffenen Bauern und verhindern eine sinnvolle Nutzung dieser hochproblematischen Flächen.