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Das Fiasko beim Rastatter Tunnel zeigt: der Kaiser ist nackt.

Das hatten sich die Bahn-Oberen so schön vorgestellt: In wenigen Tagen hätte die Tunnelbohrmaschine „Wilhelmine“ den Durchstich des Rastatter Tunnels geschafft, und dann hätte sich die Deutsche Bahn AG wieder mal als modernes, zukunftsorientiertes Unternehmen präsentieren können. Stattdessen ist nun die Hauptschlagader Mitteleuropas, der Korridor Rotterdam – Genua, gekappt, hunderte Güterzüge sind gestrandet, und zigtausende Bahnreisende dürfen Tag für Tag den heruntergekommenen Bahnhof Rastatt life erleben: treppauf, treppab mit Kinderwägen, Koffern, Rollstühlen und Fahrrädern, ohne Rolltreppe oder Fahrstuhl. Und alle sehen, ganz wie im Märchen „Des Kaisers neue Kleider“: der Kaiser ist nackt.

Ich will mir an dieser Stelle nicht anmaßen, den Tunnelbau und seine Risiken zu bewerten. Ob eine Vereisung 5m unter der Stammstrecke ausreichend bemessen war oder nicht. Noch weiß niemand genau, was eigentlich passiert ist. Die Folgen des Unglücks zeigen aber überdeutlich, wie weit die deutsche und die europäische Politik die Eisenbahn jahrzehntelang heruntergewirtschaftet haben.

Liebend gerne würde ich die Bahn nun auffordern, doch einfach mit ihren Zügen in das benachbarte Elsaß auszuweichen. Das würde so richtig gut zur Forderung von TransPamina und den Grünen passen, eine Bahnverbindung zwischen Hagenau und Rastatt wieder aufleben zu lassen. Aber einfach so von heute auf morgen geht das nicht: zu weit haben sich die Systeme beider Länder inzwischen auseinander entwickelt. Die Triebwagen und Nahverkehrszüge sind im Nachbarland nicht zugelassen. Die ICEs und TGVs, die über den Rhein fahren, sind einige wenige, teure Mehrsystemfahrzeuge. Die Strecken in Frankreich sind nicht elektrifiziert und haben eine minimale Leistungsfähigkeit. Hier könnte also nur eine gemeinsame, koordinierte europäische Verkehrspolitik Abhilfe schaffen.

Anders ist es beim Zustand des Rastatter Bahnhofs, der wie so viele Bahnhöfe in Deutschland von „Barrierefreiheit“ weit entfernt ist. Jahre lang hat sich das Staatsunternehmen DB AG geweigert, Aufzüge oder Rolltreppen einzubauen, und die betroffenen Städte regelrecht dazu erpresst, sich an diesen Baumaßnahmen zu beteiligen. Wieso eigentlich, wenn die Bahn ein „Privatunternehmen“ sein will? Jetzt trifft dieser skandalöse Zustand auch diejenigen Reisenden, die  von den großen ICE-Bahnhöfen eine entsprechende Infrastruktur gewohnt sind. Der Makel haftet künftig allerdings nicht nur der Bahn an: der Name „Rastatt“ wird für viele Menschen mit diesem Trauerspiel verbunden bleiben und das Image der Stadt beschädigen.

Ich fordere daher die Verantwortlichen bei der Bahn auf, unverzüglich Personal bereitzustellen, das ihren KundInnen beim Umsteigen behilflich ist!

Wann auch immer die Unterbrechung beendet sein wird: für den Bahnverkehr braucht es in den kommenden Jahren und Jahrzehnten mehr als schicke Hochgeschwindigkeitszügen und gigantomanische Großprojekte á la „Stuttgart 21“. Es braucht einen grundsätzlichen Neuanfang, enorme Investitionen in den Erhalt und Ausbau der Infrastruktur in der Fläche, und eine Unternehmenskultur, die sich an den KundInnen orientiert und nicht an den Interessen künftiger AktionärInnen. Zuständig dafür ist die Bundesregierung: sie ist Eigentümerin der DB AG, und es sind ihre Vertreter im Aufsichtsrat, die dafür die Verantwortung tragen.

 

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