Aktuelles

Liebe Besucherinnen und Besucher,

 

die WählerInnen in Rastatt, im Landkreis und in ganz Deutschland haben mich und meine Partei mit Stimmen geradezu überschüttet und mich in den Gemeinderat und den Kreistag gewählt. Ein furioser Wahlabend wie dieser wird im Laufe eines politischen Lebens schwer zu toppen sein. Wer von uns hätte davon je zu träumen gewagt, als ich mich Mitte der 80er Jahre einer kleinen Oppositionspartei namens „Die GRÜNEN“ angeschlossen habe?

So groß mein Dank für dieses Vertrauen und diese Unterstützung ist, so groß ist auch mein Respekt vor der Verantwortung, die daraus erwächst. Die Stimmen für uns Grüne verstehe ich als klaren Auftrag, uns wie bisher bereits (und noch mehr als bisher) für die Bewahrung der Schöpfung und ein friedliches Zusammenleben aller Menschen einzusetzen. Je größer die Krise, desto radikaler müssen die Antworten darauf sein.

Darum werde ich auch weiterhin alles versuchen, das Notwendige zu tun: die großen politischen Bögen zu spannen, und dennoch auch jeden kleinen Schritt in die richtige Richtung mitzugehen.

Ich würde mich freuen, wenn Sie mich auch weiterhin dabei begleiten würden!

 

Eine Seilbahn über den Rhein

„Nichts ist stärker als eine gute Idee, deren Zeit gekommen ist“ (Victor Hugo).
Noch stärker sind aber mehrere gute Ideen zusammengenommen und tatkräftige Menschen, die sie umsetzen.

Schon mehrfach habe ich – sowohl schriftlich als auch im persönlichen Gespräch mit Michael Mack – eine Verbesserung der öffentlichen Verkehrsanbindung des Europaparks Rust angemahnt. Ein langweiliger Bus von einem tristen Bahn-Haltepunkt kann für BesucherInnen eines Vergnügungspark keine attraktive Form der Anreise sein.

Aber auch der (außerhalb Straßburgs fast nicht vorhandene) grenzüberschreitende ÖPNV ist mein Thema seit vielen Jahren.

Und meine Leidenschaft für Seilbahnen als moderne Form der Elektromobilität ist anfangs vielleicht belächelt worden, mittlerweile aber gelten Seilbahnen als ernst zu nehmende Alternative zu Bus und Bahn.
Was das alles miteinander zu tun hat?
Der Europapark Rust beabsichtigt, eine Seilbahn über den Rhein in´s Elsaß zu bauen. Und erhält dafür Beifall von Macron bis Kretschmann.

Selbstverständlich kann man beim jetzigen Informationsstand noch nichts dazu sagen, ob das, was der Europapark da im Elsaß plant, sinnvoll und ökologisch vertretbar ist. Aber allein schon die Tatsache, dass einer Seilbahn als Verkehrsmittel der Vorzug gegeben wird, setzt ein Zeichen für die Region.

 

Wölfe markieren!

Im Umgang mit dem Wolf ist vieles irrational. In einem Land, in dem täglich 10 Menschen Opfer des Autoverkehrs werden, stellen Wölfe keine realistische Gefahr dar. Wer in den Schwarzwald fährt und dort heil ankommt, hat den gefährlichsten Teil der Reise bereits überstanden. Und das Risiko, von einem Vertreter der Art Canis lupus verfolgt, bedroht oder gebissen zu werden, ist für JoggerInnen und BriefträgerInnen ohnehin stets präsent.

Ein großes Problem im Umgang mit dem Wolf scheint mir die Unsicherheit über seinen Aufenthaltsort zu sein. Der Wolf ist da, aber wo er genau ist, weiß offensichtlich niemand. Deshalb müssen nun weiträumig Schaf- und ZiegenhalterInnen im ganzen Nordschwarzwald aufrüsten und Zäune bauen, um ihre Herden für den Fall der Fälle zu schützen. Ob diese Maßnahmen dann ausreichen, ist ebenso ungewiss.

Viel wäre also schon gewonnen, wenn der Wolf zu lokalisieren wäre. Mit einem GPS-Sender ausgestattet, könnte der Wolf jederzeit geortet werden. Schutzmaßnahmen könnten also auf Gebiete beschränkt werden, in denen er sich tatsächlich aufhält. Selbst ein kurzfristiges Eingreifen wäre möglich, wenn sich ein Wolf einer Herde nähert oder Siedlungen zu nahe kommt. So könnte ein Schäfer eine Nachricht auf sein Smartphone bekommen, wenn sich ein Wolf näher.

Auch aus wissenschaftlicher Sicht wäre es vorteilhaft, mehr über die Streifzüge von Wölfen zu erfahren. An sich ist das Markieren von Tieren mit Sendern nichts Neues. Das Projekt „Wanderwolf“ stattet Lausitzer Wölfe mit satellitengestützten Halsbandsendern aus. Und in Niedersachsen wurde bereits 2015 ein Wolf mit einem Sender versehen, um bei einem möglicherweise auffälligen Verhalten schneller mit geeigneten Vergrämungsmaßnahmen zu reagieren.

Wenn man diesen Gedanken aber weiter spinnt, erscheint es zunehmend unlogisch, die Landschaft mit Elektrozäunen vollzustellen, deren einziger Sinn es ist, angreifenden Wölfen einen elektrischen Schlag zu versetzen. Wenn der Wolf einen Sender tragen kann, dann kann er auch gleich selbst ein Gerät am Körper tragen. das ihm einen solchen Schlag verpasst. Strom-Halsbänder für Hunde sind bereits erhältlich. Als sanftere Methode wären Vibrationsgeräte geeignet.  Weidetiere könnten gleichermaßen mit einem mobilen Sender ausgestattet werden, der solche Impulse am Wolf aktivieren würde. Und das nicht erst dort, wo der Elektrozaun stehen würde – bereits bei der Annäherung an eine Herde könnten zunächst schwache, dann immer stärker werdende Impulse für einen Lerneffekt sorgen, dass dies mit unangenehmen Folgen verbunden ist. Sollte all dies nicht helfen, wäre letztlich selbst das Ausschalten eines Wolfes (und damit meine ich nicht das Töten) im Falle eines Angriffs machbar.

Aber auch zu seinem eigenen Schutz könnte ein Wolf auf Distanz zu stark befahrenen Straßen gehalten werden.

Bleibt die Frage, wie ein solcher Sender oder Impulsgeber am Tier angebracht werden kann. Denn dazu muß man es erst einmal finden. Wenn die Alternative dazu aber „Abschuss“ heißt, erübrigt sich die Frage: denn wer einen Wolf erschießen kann, kann ihn auch betäuben, um ihn mit einem Sender zu versehen.

 

Landesdelegiertenkonferenz Konstanz

Vom 5.-7. Oktober fand in Konstanz die Landesdelegiertenkonferenz der Bündnisgrünen statt. Am Ende des Berichts von SWR aktuell sind zwei Rastatter Delegierte (Stefan Hubertus und ich) beim Zusammenstellen der Kreistagsliste zu beobachten.

 

Des Glückes Unterpfand – Robert Habeck besucht die Revolutionsstadt Rastatt

https://www.bgland24.de/bilder/2016/10/14/6838813/1947996290-2016-10-30-robert-habeck-ZFPPv0cef.jpg

Was hält das Land zusammen? Wie kann das Vertrauen in das gemeinsame Miteinander, die liberale Demokratie und den Rechtsstaat wieder wachsen? Wie lässt sich Deutschlands Verankerung in Europa stärken? Diesen Fragen gehen Annalena Baerbock und Robert Habeck auf einer politischen Sommerreise im Juli und August nach.  Am 24. Juli besuchte der Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Rastatt. Den Bericht dazu finden Sie hier.

 

 

Staatssekretärin Bärbl Mielich zu Besuch im Klinikum Mittelbaden

Auf Einladung unserer Baden-Badener Landtagsabgeordneten Bea Böhlen besuchte Bärbl Mielich, Staatssekretärin im grün-geführten Ministerium für Soziales und Integration, am 27. Juni das Klinikum Mittelbaden am Standort Balg. In meiner Eigenschaft als Aufsichtsrat der Klinikum Mittelbaden gGmbH war ich mit dabei.

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Kreispolitisches Forum der Kreistagsfraktion

  • Wie funktioniert die Kreispolitik?
  • Welche Zuständigkeiten hat der Landkreis?
  • Welche Positionen haben aktuell die Bündnisgrünen?
  • Wie geht es weiter nach Landrat Bäuerle?

Mit diesen Fragen hatte die Kreistagsfraktion Bündnis90/Die Grünen zu einem kreispolitischen Forum am 24. April 2018 in´s Rastatter Landratsamt eingeladen. Die Kreisrätinnen und Kreisräte stellten ihre jeweiligen Kreistagsausschüsse vor und standen für Gespräche zu Verfügung.